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	<title>alpinfieber &#187; Gebiete</title>
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		<title>Kandel bei Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende waren Daniel und ich zusammen am Kandel zum Klettern. Ein schöner Klettergarten mit Wahnsinnsaussicht. Samstag waren wir am Kandel in Waldkirch zum Klettern. Auf dem Weg zum Fels kommt man sich vor wie im Märchenwald. Alles wird von Moos überwuchert. Anfahrt Von Freiburg aus fährt man zunächst auf der B3 Richtung Nordwesten. Kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/09/Kandel-Märchenwald.jpg" rel="lightbox[3303]" title="Kandel Märchenwald"><img class="size-large wp-image-3305" title="Kandel Märchenwald" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/09/Kandel-Märchenwald-1024x768.jpg" alt="" width="553" height="415" /></a></p>
<p><strong>Dieses Wochenende waren Daniel und ich zusammen am Kandel zum Klettern. Ein schöner Klettergarten mit Wahnsinnsaussicht.</strong></p>
<p>Samstag waren wir am Kandel in Waldkirch zum Klettern. Auf dem Weg zum Fels kommt man sich vor wie im Märchenwald. Alles wird von Moos überwuchert.</p>
<p><strong>Anfahrt</strong></p>
<p>Von Freiburg aus fährt man zunächst auf der B3 Richtung Nordwesten. Kurz nach Freiburg wechselt man dann auf die B294. Dann geht es weiter bis zur Ausfahrt Waldkirch Ost. Nach der Ausfahrt gleich wieder rechts abbiegen und der Strasse durch einige Serpentinen folgen. Nach ca. 10 km kommt nach einer Spitzkehre eine Bushaltestelle “Albinhütte” mit Parkplätzen. dort geht es in den Wald auf die “Kandel Serpentine” bis zum Fels. Gegenüber des Parkplatzes geht ein kleiner versteckter Weg bergauf. Die Albin Schutzhütte ist leider abgebrannt. Von dort aus geht es rechter Hand einen Waldweg hinauf, bis links ein deutlicher Wanderweg in Serpentinen bis zum Fels führt.</p>
<p>Koordinaten:</p>
<ul>
<li>Geogr. Länge  8.0063721 °</li>
<li>Geogr. Breite  48.065190 °</li>
</ul>
<p><strong>Felsen</strong></p>
<p>Der Kandel hat hervorragenden Gneis zu bieten. Zum grössten Teil ist der Fels fest und die Steinschlaggefahr ist ziemlich gering. Der Kandel hat Routen in den Graden zwischen 3 und 8+. Für Anfänger sind die Hakenabstände meist sehr weit. Mit ein paar Keilen und/oder Friends kann man aber sehr gut Sicherungen dazulegen. Da der grösste Teil nicht sturzfreundlich ist, sollte man den Grad, den man klettern möchte auf jeden Fall berherrschen. Es gibt zwar auch Stellen, an denen ein Sturz kein Problem wäre, aber grösstenteils ist es gerade in leichteren Routen eher stufig. Ich musste in einer 6-er Route einmal auch auf ein Felsband abspringen, weil ich mich verklettert hatte. Das war aber ein recht grosses Plateau und somit kein Problem.</p>
<p><strong>Aussicht</strong></p>
<p>Ganz oben angekommen hat man eine super Aussicht bis in die Vogesen in Frankreich. Bei gutem Wetter sieht man hinter den Vogesen die Sonne untergehen. Über einem kreisen die Gleitschirm- und Segelflieger, die weiter oben vom Gipfel des Kandels <span style="text-decoration: line-through;">abspringen</span> starten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Kandel ist immer ein Ausflug wert. Schöne Kletterei in festem Fels und eine bombastische Aussicht. Der Kandel ist lange nicht so überlaufen wie z.B. im G´fäll in Oberried.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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</ul>
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		<title>Felssperrung? Nein, Danke &#8211; Arenauta-Strand (IT)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht alle mit. Martine Nida-Rümelin hat eine internationale Petition ins Leben gerufen um gegen die Felssperrung des Arenauta-Strandes (Gaeta, Italien) zu protestieren und aus Angst die Sperrung könnte dauerhaft werden. Das idyllische Klettergebiet am Strand von Arenauta läuft Gefahr dauerhaft für das Klettern gesperrt zu werden. Die Behörden haben einen Zaun entlang des Strandes aufgebaut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Macht alle mit. Martine Nida-Rümelin hat eine internationale Petition ins Leben gerufen um gegen die Felssperrung des Arenauta-Strandes (Gaeta, Italien) zu protestieren und aus Angst die Sperrung könnte dauerhaft werden. </strong></p>
<p>Das idyllische Klettergebiet am Strand von Arenauta läuft Gefahr dauerhaft für das Klettern gesperrt zu werden. Die Behörden haben einen Zaun entlang des Strandes aufgebaut, scheinbar wegen der Gefahr des Steinschlags. Allerdings beläuft sich die Sperrung nicht alleine auf den von Steinschlag gefährdeten Bereich, sondern auch darüber hinaus. Eine Missachtung der Sperrung wird strafrechtlich verfolgt.</p>
<p>Das Klettergebiet bietet nicht nur Kletterspass, sondern auch eine traumhafte Aussicht aufs Meer. Familien können hier neben dem Klettern auch dem Strand und damit verbundenem Badespass frönen.</p>
<p>Jetzt besteht die Angst, das malerische und sehr familienfreundliche Kletterparadies direkt am Strand könnte aus finanziellen Interessen zum Badegebiet mit angrenzenden Hotels &#8220;umfunktioniert&#8221; werden.</p>
<p><strong>Die lokalen Kletterer befürchten,</strong></p>
<ul>
<li>dass der Strand für lange Zeit geschlossen bleibt</li>
<li>dass das Klettern an diesem wunderbaren Platz verboten bleibt</li>
<li>dass die herausragende Naturschönheit dieses Strands durch Gebäude und andere Arbeiten zerstört wird</li>
<li>dass diejenigen, die an einer Umwandlung des Strandes in eine Badeeinrichtung interessiert sind, von der Situation profitieren werden und eine Konzession für den Strand Arenauta erhalten.</li>
</ul>
<p><strong>Orginaltext der Petition</strong></p>
<blockquote><p>Petition:</p>
<p>Wir, europäische Kletterer und Kletterer aus der ganzen Welt, sind alarmiert durch Nachrichten, welche derzeit durch verschiedene<br />
Kanäle verbreitet werden, dass der wunderbare Arenauta-Strand , der derzeit gesperrt ist, ernstlich in Gefahr sein könnte. Wir<br />
wenden uns an Sie, die Sie in Gaeta politische Verantwortung tragen, mit der Bitte, alle Ihnen möglichen Bemühungen zu unternehmen, um diesen herrlichen Strand und die ihn umgebenden Felsen zu retten.</p>
<p>Bitte handeln Sie in einer Weise die sicherstellt, dass die Naturschönheit dieses Strandes in seiner natürlich gewachsenen Gestalt erhalten bleibt,dass dieser wunderbare Kletterplatz für Kletterer wieder geöffnet wird und die bestehenden Kletterrouten nicht zerstört, sondern im Gegenteil für die Gewährung grösserer Sicherheit renoviert werden, dass dieser Strand ein freier Strand bleibt, der zu einen bescheidenen Preis der Allgemeinheit zugänglich ist, dass der Strand am Abend für die, die seine Schönheit genießen wollen, offen bleibt,dass keinerlei neue Bauten genehmigt werden.</p>
<p>Als Personen, die diesen ganz besonderen Platz außerordentlich schätzen, wenden wir uns an Sie, die politisch Verantwortlichen<br />
von Geata. Viele von uns haben an diesem ungewöhnlichen Strand unvergessliche Momente erlebt und hoffen auf eine Rückkehr in der Zukunft. Wir sind uns dessen bewusst, dass der Strand Arenauta einer der ganz wenigen Orte weltweit ist, an dem der Klettersport mit der Freude an Meer und Sonne in herrlicher Landschaft kombiniert werden kann. Gaeta ist unter Kletterern aus diesem Grund weltweit bekannt.Wir hoffen sehr, dass die gegenwärtige Sorge um möglichen Steinfall keine Überreaktion<br />
hervorruft und dass der Strand in allernächster Zukunft wieder zugänglich gemacht wird. Alle Maßnahmen, die zur Erhöhung der Sicherheit ergriffen werden, sollten mit größtmöglicher Rücksicht auf die Morphologie der Felsen,in vollem Bewusstsein des Wertes dieser Felsen und in Respekt für deren Schönheit durchgeführt werden.</p></blockquote>
<p><strong>Macht alle mit und zeichnet die Petition gegen die Sperrung der Felsen und gegen die oben genannten Punkte. </strong></p>
<p><a title="Petition gegen die Felssperrung" href="http://www.arenauta.byethost6.com/deutsch.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Weiter Informationen und die Möglichkeit zur Zeichnung findet ihr auf dieser Webseite</span></a></p>
<p>Quelle: Martine Nida-Rümelin<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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</ul>
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		<title>Bad Heilbrunn &#8211; Platten klettern</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende waren wir zum Klettern in Bad Heilbrunn. Das familienfreundliche Klettergebiet bietet auch Anfängern und Kindern die Möglichkeit zum Felsklettern. Das 60 km entfernte Klettergebiet Bad Heilbrunn kann man in 45 Minuten von München aus erreichen. Die Zufahrt zum Waldparkplatz ist ein bisschen versteckt. An der westlichen Ausfahrt von Bad Heilbrunn (Richtung Kochel), kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztes Wochenende waren wir zum Klettern in Bad Heilbrunn. Das familienfreundliche Klettergebiet bietet auch Anfängern und Kindern die Möglichkeit zum Felsklettern.</strong></p>
<p>Das 60 km entfernte Klettergebiet Bad Heilbrunn kann man in 45 Minuten von München aus erreichen. Die Zufahrt zum Waldparkplatz ist ein bisschen versteckt. An der westlichen Ausfahrt von Bad Heilbrunn (Richtung Kochel), kommt nach ca. 200 Metern ein kleiner Waldweg  auf der linken Seite. Danach geht es über holpriges Gelände zum Parkplatz.</p>
<p>Vorsicht! Die Ein- und Ausfahrt ist ziemlich unübersichtlich und es gab schon schwere Unfälle.</p>
<p><strong>Zustieg</strong></p>
<p>Von einem Zustieg kan man fast nicht sprechen. In 5 Minuten steht man am Wandfuss des ersten Sektors. Dem Weg vom Parkplatz muss man folgen und an der ersten Weggabelung links einen kleinen Trampelpfad hineingehen. Dann steht man schon vor den Sandstein-Platten.</p>
<p><strong>Die Sektoren</strong></p>
<p><strong>Südwand</strong></p>
<p>Scheinbar hatte es am Vortag geregnet, sodass der untere wandteil der Südwand noch recht feucht war. Das hat den kleintrittigen Einstieg in die sonst leichten Routen spannender gemacht.</p>
<p>Der erste Sektor hat Routen von 3 bis 5+. Die Routen sind geneigt, sodass alles auf Reibung geklettert werden muss. Hier lernt man seinen Füssen zu vertrauen. Dadurch, dass der Wandfuss ebenerdig ist, eignet sich das Gebiet wunderbar für Familien und Anfänger, die ihre ersten Versuche am Fels machen wollen. Die Hakenabstände sind dennoch vor allem im oberen Wandteil sehr weit. Hier sollte man auf keinen Fall stürzen. Der Schwierigkeitsgrad sollte in der gesamten Südwand beherrscht werden. Beste Route: <em>Siebenschläfer (5+)</em> (rechts von der Gedenktafel).</p>
<p>Der zweite Sektor ist ziemlich verwachsen, brüchig und die Hakenabstände sind noch grösser als im ersten Sektor.  Hier sind wir gar nicht geklettert.</p>
<p>Auch im dritten Sektor wird auf Reibung geklettert. Hier sind die Touren etwas schwieriger. Die Routen reichen von 5- bis 5+/6-. Die schwierigste Route ist ganz rechts. Im unteren Wandteil ist sie etwas anspruchsvoller und wird nach oben hin, wie fast alle Touren, leichter. Ist man über den kleinen Vorsprung gestiegen, hat man die Schwierigkeiten der Route hinter sich.</p>
<p><strong>Westwand</strong></p>
<p><strong>Untere Westwand</strong></p>
<p>In der unteren Westwand sind wir nur eine Route geklettert. Wir sind die Route <em>Steffie (6)</em> hoch bis auf die Platform geklettert, von wo aus man eine super Aussicht hat. Die Routen sind hier ein bisschen steiler und der Fels ist nicht so rauh wie in den plattigen Bereichen. Die Tour ist aber sehr schön und zu empfehlen.</p>
<p><strong>Obere Westwand</strong></p>
<p>Auch in der oberen Westwand haben wir nur eine Tour gemacht. Dort sind wir die <em>Plattenkante (5+) </em>rauf. Eine sehr kurze Tour, die es aber in sich hat. Ich habe für den unteren Teil 2 Anläufe gebraucht, obwohl der Grad normalerweise kein Problem darstellt. Vielleicht habe ich mich aber auch einfach nur doof angestellt. <img src='http://www.alpinfieber.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Absicherung und Ausrüstung</strong></p>
<ul>
<li>Die Absicherung ist in der Südwand eher mässig. In der Westwand ist sie relativ gut.</li>
<li>Man benötigt auf jeden Fall ein 60 Meter Seil</li>
<li>mit 8 Expressen ist man sehr gut ausgerüstet</li>
<li>Abseilgerät nicht vergessen</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein schönes, leichtes, familien- und anfängerfreundliches Klettergebiet nahe München. Nicht ohne Grund wird es hier oft recht voll. Wir hatten aber Glück und konnten alles Klettern ohne anstehen zu müssen. Nur einmal mussten wir kurzzeitig ausweichen.</p>
<p>Online-Topo und Bilder gibt es <a title="Bad Heilbrunn Online Topo" href="http://www.klettergarten-bad-heilbrunn.de/html/topo-bad-heilbrunn.html" target="_blank">hier.</a><strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Der &quot;Magic Wood&quot; ist wieder sauber</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 06:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende fand eine super Aktion statt. Bodhi.ch hat dazu aufgerufen den &#8220;Magic Wood&#8221; zu säubern. Der Cleanup Day 2010 war ein voller Erfolg. Obwohl fürs Wochenende schlechtes Wetter vorrausgesagt war, hatten sich ungefähr 50 freiwillige Helfer  im Magic Wood eingefunden um das Bouldergebiet und den umliegenden Wald vom Müll und den Überresten, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3127" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Müll-sammeln.jpg" rel="lightbox[3122]" title="Magic Wood Cleanup Day - Müll sammeln"><img class="size-thumbnail wp-image-3127" title="Magic Wood Cleanup Day - Müll sammeln" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Müll-sammeln-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Cleanup Day - Müll sammeln</p></div>
<p><strong>Am Wochenende fand eine super Aktion statt. Bodhi.ch hat dazu aufgerufen den &#8220;Magic Wood&#8221; zu säubern. Der Cleanup Day 2010 war ein voller Erfolg.</strong></p>
<p>Obwohl fürs Wochenende schlechtes Wetter vorrausgesagt war, hatten sich ungefähr 50 freiwillige Helfer  im Magic Wood eingefunden um das Bouldergebiet und den umliegenden Wald vom Müll und den Überresten, die sich übers Jahr angesammelt haben, zu befreien. Auch die Blocks selbst wurden gereinigt und vom Magnesia befreit. Bei der Aktion sollte dem Gebiet etwas zurückgegeben werden, schliesslich hat es den Boulderern auch einiges zu bieten.</p>
<p><strong>Pressebericht</strong></p>
<blockquote><p><strong>1. Magic Wood Clean Up Day 14. August.2010</strong></p>
<div id="attachment_3128" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Schrubben.jpg" rel="lightbox[3122]" title="Magic Wood Cleanup Day - Schrubben"><img class="size-thumbnail wp-image-3128" title="Magic Wood Cleanup Day - Schrubben" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Schrubben-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Cleanup Day - Schrubben</p></div>
<p>Erstmals in Europa wurde von Bodhi Climbing der 1. Magic Wood Clean Up Day ins Leben gerufen.</p>
<p>50 freiwillige Helfer fanden sich trotz übler Wettervorhersage am 14.08.2010 im Magic Wood zusammen um das Bouldergebiet zu säubern.</p>
<p>Nach Kaffe &amp; Croissants streiften die Teilnehmer in Gruppen durch den magischen Wald um diesen vom Abfall und die Boulder vom Magnesium zu befreien. Eine kleine Gruppe bemühte sich rund um den Camping den Wald vom Toilettenpapier und die alten Sünden der Gemeinde zu säubern. Auf diesem Wege durfte die Kletterszene dem Bouldergebiet etwas zurückgeben was wir Tag für Tag von ihm erhalten.  Der „Clean Up Day“ brachte die ganze „Magic Wood Community“ näher zusammen; Freunde, Einheimische und Kletterer zogen am gleichen Strick und zelebrierten im Einklang mit der Natur diesen speziellen Anlass. Ganz im Zeichen des Miteinanders wurde gemeinsam geputzt und gebouldert, bis am späteren Nachmittag die ersten Tropfen vom Himmel fielen.</p>
<div id="attachment_3126" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Müllhaufen.jpg" rel="lightbox[3122]" title="Magic Wood Cleanup Day - Müllhaufen"><img class="size-thumbnail wp-image-3126" title="Magic Wood Cleanup Day - Müllhaufen" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/08/Magic-Wood-Cleanup-Day-Müllhaufen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Cleanup Day - Müllhaufen</p></div>
<p>Um 19:00 Uhr wurde der gesammelte Abfall auf dem Camping präsentiert. Alle sind erstaunt über das Ausmass und erfreut, dass der Magische Wald wieder ein bisschen mehr Luft zum Atmen hat. Dank Freunden von <a href="http://www.kletterszene.com/">www.kletterszene.com</a> durfte sich zum Abschluss jeder Teilnehmer am Gabentisch an verschiedenen T-Shirts (<a href="http://www.marmot.de/index.php?page=partners">Marmot</a>, <a href="http://www.arcteryx.com/">Arc` Teryx</a>, <a href="http://www.salewa.com/">Salewa</a>, <a href="http://www.edelrid.de/">Edelrid</a>, <a href="http://www.primus.se/Templates/Pages/Default.aspx?SectionId=6720">Primus</a>) bereichern.</p>
<p>Es ist uns klar, dass wenn jeder der Natur Respekt zollen würde dieser Tag hinfällig wäre. Dies aber leider ein Wunschdenken und somit steht fest, dass auch im nächsten Jahr der Magic Wood Clean Up Day ausgetragen wird. Info werden zu gegebenem Zeitpunkt unter <a href="http://www.bodhi.ch/">www.bodhi.ch</a> veröffentlicht.</p>
<p>Das Bodhi Climbing Team möchte sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei allen freiwilligen Helfern, Sponsoren (<a href="http://www.marmot.de/index.php?page=partners">Marmot</a>, <a href="http://www.arcteryx.com/">Arc` Teryx</a>, <a href="http://www.salewa.com/">Salewa</a>, <a href="http://www.edelrid.de/">Edelrid</a>, <a href="http://www.primus.se/Templates/Pages/Default.aspx?SectionId=6720">Primus</a>) sowie der Gemeinde bedanken. Ohne Euren unermüdlichen Einsatz für die Bouldergemeinschaft wäre die Magie im Wald schon lange entwichen.</p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Ziel wurde erreicht. Der Magic Wood ist wieder sauber, die Tickmarks sind verschwunden. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt. Im Vergleich zu den regelmäßig erscheinenden Horden an Boulderern sind nicht so viele Helfer da gewesen. Ein Grund sich im nächsten Jahr bodhi und Co anzuschließen.</p>
<p>Bilder und Pressebericht: bodhi und kletterszene.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Der Habicht  (3277m) an einem Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 20:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast Artikel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Tolle-Aussicht-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Der Habicht  (3277m) an einem Tag" title="Der Habicht  (3277m) an einem Tag" style="float:right;" />Wanderung auf den Habicht (3277 m) in den Stubaier Alpen Um quälende 10 vor 5 klingelt der Wecker. Am liebsten würde ich&#8230;&#8230;&#8230; Nee, die begeisterten Erzählungen der Anderen und die Bilder und Fotos im Internet haben mich überzeugt. Ich muss auf den Habicht rauf! Anfahrt Richtung Brenner bis Matrei und dann noch weiter bis ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Tolle-Aussicht-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Der Habicht  (3277m) an einem Tag" title="Der Habicht  (3277m) an einem Tag" style="float:right;" /><div id="attachment_2886" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Tolle-Aussicht.jpg" rel="lightbox[2885]" title="Habicht - Insbrucker Hütte von oben"><img class="size-full wp-image-2886" title="Habicht - Insbrucker Hütte von oben" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Tolle-Aussicht.jpg" alt="" width="553" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Habicht - Insbrucker Hütte von oben</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Wanderung auf den Habicht (3277 m) in den Stubaier Alpen</strong></p>
<p>Um quälende 10 vor 5 klingelt der Wecker. Am liebsten würde ich&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Nee, die begeisterten Erzählungen der Anderen und die Bilder und Fotos im Internet haben mich überzeugt. Ich muss auf den Habicht rauf!</p>
<p><strong>Anfahrt</strong></p>
<p>Richtung Brenner bis Matrei und dann noch weiter bis ins kleine Kaff Gschnitz in Österreich. Da überragt er mit seinen 3277m alle umliegenden Berge. Allerdings bedeutet das für uns, dass wir von Gschnitz (1280m) aus eine ziemlich sportliche Tour mit 2000m Höhenunterschied vor uns haben.</p>
<p>Gewisse Zweifel habe ich schon, ob das wohl das Richtige für mich ist. Immerhin bin ich mal wieder das einzige Mädchen im Trupp und habe doch schon gelegentlich feststellen müssen, dass Männer einfach mehr Kondition haben. Außerdem wird die Wanderung auf fast allen Webseiten als Zweitagestour vorgeschlagen.</p>
<p>Was solls, früher abbrechen kann man dann immer noch&#8230;&#8230;..</p>
<p>Knapp über 2 Stunden brauchen wir von München nach Gschnitz und um halb 9 ist es endlich so weit. Wir laufen los.</p>
<div id="attachment_2889" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Pause.jpg" rel="lightbox[2885]" title="Habicht - Pause"><img class="size-thumbnail wp-image-2889" title="Habicht - Pause" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Pause-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Habicht - Pause</p></div>
<p>Vom gebührenpflichtigen Parkplatz aus ist die Innsbrucker Hütte (2369m) gut ausgeschildert. Dass man hinter einem großen Holzstapel vom Forstweg scharf rechts abbiegen muss, kann man trotzdem leicht übersehen. Ziemlich lang geht es in schnellen Serpentinen steil den Berg hoch. Dabei sieht man förmlich die Autos auf dem Parkplatz auf Spielzeugautogröße schrumpfen.</p>
<p><strong>Gas geben</strong></p>
<p>Ich darf voraus und Tempo angeben, was mich freut, weil ich dadurch motiviert bin, zügig zu gehen. Während es im Tal bald drückend heiß wird, legen wir also schnell genug an Höhenmetern zu und laufen so vor der größten Hitze davon. Nach etwa 2/3 der Strecke bis zur Hütte machen wir die erste richtige Pause, will heißen kurz mal die Aussicht genießen, nicht nur schnell ein paar Schluck trinken. Das lohnt sich, da wir inzwischen auf ca. 2000m sind und man schon von hier aus das beeindruckende Panorama genießen kann. Von unserem Rastplatz kann man noch den wahren Gipfel vom Habicht sehen. Weiter oben wird er fast den ganzen restlichen Weg von seinem Vorgipfel verdeckt.</p>
<div id="attachment_2888" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-mehr-tolle-Aussicht.jpg" rel="lightbox[2885]" title="Habicht - mehr tolle Aussicht"><img class="size-thumbnail wp-image-2888" title="Habicht - mehr tolle Aussicht" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-mehr-tolle-Aussicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Habicht - Tolle Aussicht</p></div>
<p>Trotz der Pause unterbieten wir die angegebenen 3 Stunden Laufzeit bis zur Innsbrucker Hütte um 20 Minuten. Nach einer ausgiebigen Brotzeit und kurzem „in der Sonne Dösen“ geht es weiter. Der Pfad gabelt sich hinter der Hütte, ist aber immer gut ausgeschildert. Auch für die verbleibenden 900 Höhenmeter werden 3 Stunden Gehzeit veranschlagt.</p>
<p><strong>Schrofferes Gelände</strong></p>
<p>Hier wird das Gelände felsiger und der Weg ist anstrengender zu begehen. Weiter oben warten auch zwei gar nicht so kurze Klettersteigstellen auf uns, die sich allerdings nur im I. oder II. Schwierigkeitsgrad befinden. Immer wieder entdecken wir Gedenktafeln am Weg, die an all die abgestürzten Wanderer vor uns erinnern. Eine trägt die Aufschrift „Viele Wege führen zu Gott, einer durch die Berge.“, weiter oben lautet eine andere „Viele Wege gehen durch die Berge, einer führt zu Gott.“</p>
<p>Der Pfad ist jetzt schwierig zu begehen, weil es sich fast nur noch um ein steiles Geröllfeld handelt. Hier ist es ratsam, sich genau nach den Wegmarkierungen zu richten, weil ringsherum viel loses Gestein liegt. Am ersten kleinen Grat angekommen kann man plötzlich in eine steile Schlucht hinunter blicken und wir entdecken sogar Schnee. Mit Müsli- und Obstriegeln gestärkt, kämpfen wir uns weiter hoch und wählen wegen der schöneren Aussicht auch den Weg über den zweiten Grat, statt über ein größeres Schneefeld abzukürzen. Es handelt sich hierbei um den Vorgipfel vom Habicht (ca. 3000m) und wir erblicken endlich wieder unser Ziel.</p>
<div id="attachment_2891" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Gipfelkreuz-in-Reichweite.jpg" rel="lightbox[2885]" title="Habicht - Gipfelkreuz in Reichweite"><img class="size-thumbnail wp-image-2891" title="Habicht - Gipfelkreuz in Reichweite" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Habicht-Gipfelkreuz-in-Reichweite-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gipfelkreuz in Reichweite</p></div>
<p><strong>Endspurt</strong></p>
<p>Also bleibt immer noch der Endspurt zu bewältigen, wobei es hier noch mal ziemlich steil hoch geht. Aber an Aufgeben ist jetzt natürlich nicht mehr zu denken!</p>
<p>Überraschenderweise unterbieten wir die Laufzeit – oder besser Kletterzeit – auf den Gipfel wieder um eine knappe halbe Stunde und merken erst oben, wie müde wir eigentlich sind.</p>
<p>Die Stunde Rast, die wir uns am Gipfelkreuz gönnen ist bitter nötig, um den Abstieg sicher meistern zu können.<br />
Meine Knie beschweren sich ob der starken Belastung und am nächsten Tag quält mich der schlimmste Beinmuskelkater seit Langem!</p>
<p>Aber dennoch muss ich sagen, dass sich die Anstrengung absolut gelohnt hat. Da der Habicht alle umliegenden Gipfel um mehr als 100 Meter überragt, bekommt man eine Atemberaubende Aussicht geboten.</p>
<div id="attachment_2892" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geschafft-Gipfelaussicht.jpg" rel="lightbox[2885]" title="Habicht - Gipfelaussicht"><img class="size-thumbnail wp-image-2892" title="Habicht - Gipfelaussicht" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geschafft-Gipfelaussicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Habicht - Abstieg</p></div>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Man kann den Habicht als sportlich fitter Mensch also durchaus auch an einem Tag besteigen, sollte aber wirklich viel und sinnvollen Proviant mitnehmen, um dem Körper zu ermöglichen, seine Ressourcen wieder aufzufüllen! Warme Kleidung ist auf dem Gipfel auch zu empfehlen, da man in dieser Höhe ungeschützt dem kalten Wind ausgesetzt ist.</p>
<p>Wir beispielsweise hatten oben sogar Mützen auf, während im Tal die Temperatur bei deutlich über 30° lag&#8230;&#8230;.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Kochel &#8211; Deep Water Solo und Betonwand</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag waren wir in Kochel. Dort haben wir die Deep Water Solo´s probiert und sind anschliessend dann noch zur Betonwand gefahren. Sonntag morgen sind wir früh aufgestanden und nach Kochel gefahren. Ich war bisher noch nicht dort zum Klettern. Aber gestern war es nun soweit. Da es wirklich sehr heiss war, haben wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6780.jpg" rel="lightbox[2768]" title="Kochel DWS Patrick"><img class="alignright size-medium wp-image-2771" title="Kochel DWS Patrick" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6780-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Am Sonntag waren wir in Kochel. Dort haben wir die Deep Water Solo´s probiert und sind anschliessend dann noch zur Betonwand gefahren.</strong></p>
<p>Sonntag morgen sind wir früh aufgestanden und nach Kochel gefahren. Ich war bisher noch nicht dort zum Klettern. Aber gestern war es nun soweit. Da es wirklich sehr heiss war, haben wir uns entschieden ein Boot zu mieten und die Deep Water Solo´s zu versuchen. Nach einer guten halben Stunde Tretboot fahren kamen wir an den Felsen an. Ausser uns hatten auch noch ein paar andere die gleiche Idee. So musste man sich in den Booten absprechen, wer wann einsteigen kann.</p>
<p><strong>Deep Water Solo</strong></p>
<p>Patrick startete von uns als erster und konnte die Rechte Route fast bis zum Top klettern. Bei ca. 10 Metern war dann Schluss und er sprang ab. Später wechselte er auch noch in die anspruchsvollere, linke Tour. An der Schlüsselstelle, einem sehr weiten Zug nach rechts, bei dem man den Zielgriff nicht sieht, ist er dann gescheitert. Auch das erneute Nachgreifen hat nicht mehr gereicht. Selbst in den weiteren Versuchen kam er darüber nicht hinweg.</p>
<p>Muriel war die Zweite. Sie schaffte den Einstieg souverän. Nach einem Plateau ging es dann recht schwierig weiter und auch sie sprang ab. Leider müssen wir jetzt eine Gedenkminute einlegen. Muriel´s Brille ist beim Sturz ins Wasser verloren gegangen. Das Team von KletterFieber ist bestürzt (R.i.P.). Trotz Maulwurfsblindheit (sie sieht nichts ohne Brille) und daraus resultierenden Schwierigkeiten die Tritte zu finden, bzw. zu ertasten kam sie im nächsten Versuch weiter als zuvor.</p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6791.jpg" rel="lightbox[2768]" title="Kochel DWS Muriel"><img class="alignleft size-medium wp-image-2773" title="Kochel DWS Muriel" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6791-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich kam im ersten Versuch ungefähr so weit wie Muriel bei ihrem Ersten. Im Zweiten ging es noch ein bisschen weiter. Aber oben raus wird es schon ein bisschen härter. Dort stand ich nicht gut und konnte deshalb die Griffe nicht halten. Auf den Fotos hat man dann genau gesehen warum es nicht weiterging. Mein letzter Versuch ging dann ganze 2 Meter weit. Der abschüssige Fels ist vom reinspringen ganz nass geworden und ich bin sofort abgerutscht.</p>
<p>Romi tat sich ein bisschen schwerer. Ihr erster Versuch war so ähnlich wie mein letzter. Aber nachdem sie im zweiten Versuch ein paar Tipps erhalten hatte ging es für sie dann auch viel besser. Bis zum Plateau hat sie es super gemeistert, danach fand sie den Weg dann leider nicht mehr. Aber beim nächsten Mal gehts noch weiter.</p>
<p><strong>Zufahrt</strong></p>
<p>Der Bootsverleih in Kochel am See ist nicht gerade günsitg. Pro Stunde wollten Sie 9€ von uns haben. Insgesamt waren wir 3,5 Std unterwegs. Bis man zu den gegenüberliegenden Felsen kommt ist man eine gefühlte halbe Stunde unterwegs. Wir haben alle nicht auf die Uhr geschaut.</p>
<p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6814.jpg" rel="lightbox[2768]" title="Kochel DWS Chris"><img class="alignright size-medium wp-image-2775" title="Kochel DWS Chris" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6814-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Schwierigkeiten</strong></p>
<p>Ich würde sagen, die rechte Route beginnt mit einer 5 bis 6 und steigert sich dann zu einer 7 nach oben raus. Ganz oben wirds dann noch ein bisschen schwerer.</p>
<p>Die linke Route startet mit einer 7 und geht relativ schnell höher. Die Schlüsselstelle über die gestern keiner kam war sicher etwa im 8ten Grad.</p>
<p><strong>Betonwand</strong></p>
<p>Die Betonwand ist eine  der leichteren Wände in Kochel. Wegen des sehr warmen Wetters war das aber auch gut so. Wir haben so geschwitzt.</p>
<p><strong>Zustieg</strong></p>
<p>Der Zustieg geht sehr schnell. Vom Parkplatz aus ist man ca. 10 bis 15 Minuten unterwegs. Nach kurzer Zeit geht rechts ein Weg ab, über den man zu den Felsen kommt.</p>
<p><strong>Routen</strong></p>
<p>Die Routen an der Betonwand reichen von ca. 5 bis in den 8ten Grad. Die Hauptschwierigkeit liegt hier im 6ten Grad. Wenn man die Routen nicht kennt sind sie nicht wirklich einfach zu klettern. Bereits in einer Tour zwischen 5 und 6 musste ich mich ins Seil setzen um den super Henkel, der einen weiterbringt zu entdecken. Ansonsten kriegt man nur leicht speckiges, abschüssiges Gestein in die Finger. Da es ein kleiners Dach war hat das nicht wirklich geholfen. Ungefähr so ging es danach auch weiter. Ich habe mich die Routen schwitzend, fluchend und schnaufend hochgequält, war danach aber immer glücklich.</p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6826.jpg" rel="lightbox[2768]" title="Kochel DWS Romi"><img class="alignleft size-medium wp-image-2777" title="Kochel DWS Romi" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/IMGP6826-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Patrick tat sich auch nicht ganz so leicht. Der Tiger hat ihn mehr gewaschen, als das er ihn gewaschen hätte. In der 7+ gibt es eine Stelle, die man so nicht erwartet und auch wieder mal nicht so richtig sieht. Bereits vor ihm tat sich ein Kletterer an genau der gleichen Stelle sehr schwer.</p>
<p>Während Muriel und Romi noch weiterkletterten sind Patrick und ich schon wieder abgestiegen um zum Abschluss nochmal in den See zu hüpfen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>An Kochel muss man sich gewöhnen. Mir haben die Routen Spass gemacht, aber es war nicht wie sonst beim Klettern. Meiner Meinung nach hilft es in Kochel ungemein, wenn man die Routen kennt, oder zumindest von einem Kenner Tipps für die Stellen bekommt, an denen man nicht selbst sieht, wo es weitergeht.</p>
<p>Etwas seltsam war, dass sich auffällig viele Bohrhaken-Plättle bewegt und gedreht haben. Zum Teil konnte man die Muttern mit den Fingern ordentlich nachziehen. Patrick meinte nur &#8220;Wunder dich nicht. In Kochel bewegen sich die Haken. Bisher haben sie gehalten&#8221;.</p>
<p>Auf Anfrage von Elke habe ich auf Google Maps markiert wo ungefähr das DWS GEbiet ist. Die Linke Nadel ist die DWS-Wand, die rechte Nadel ist ca. beim Bootsverleih.</p>
<p><iframe width="550" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=111849585351041286960.00048e7872593d31a031a&amp;ll=47.645268,11.338577&amp;spn=0.040478,0.094414&amp;z=13&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=111849585351041286960.00048e7872593d31a031a&amp;ll=47.645268,11.338577&amp;spn=0.040478,0.094414&amp;z=13&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Meine gespeicherten Standorte</a> auf einer größeren Karte anzeigen</small><strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Unsere erste grosse alpine Tour &#8211; Geiselstein</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 10:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geiselstein-Titel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Unsere erste grosse alpine Tour &#8211; Geiselstein" title="Unsere erste grosse alpine Tour &#8211; Geiselstein" style="float:right;" />Am letzten Wochenende haben wir den Geiselstein in den Ammergauer Alpen bestiegen. In zwei Teams sind wir den &#8220;Neuen Weg&#8221; sowie den &#8220;Alten Weg&#8221; geklettert. Der Geiselstein hat es uns nicht ganz leicht gemacht. Samstag Am Samstag sind wir sehr früh aufgestanden um einen frühen Bus zu erwischen, der uns in das Naturschutzgebiet in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geiselstein-Titel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Unsere erste grosse alpine Tour &#8211; Geiselstein" title="Unsere erste grosse alpine Tour &#8211; Geiselstein" style="float:right;" /><p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2728" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><strong><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geiselstein-Xtreme-Team.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Geiselstein Xtreme Team"><img class="size-full wp-image-2728" title="Geiselstein Xtreme Team" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Geiselstein-Xtreme-Team.jpg" alt="" width="550" height="413" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Das Geiselstein Xtreme Team</p></div>
<p><strong>Am letzten Wochenende haben wir den Geiselstein in den Ammergauer Alpen bestiegen. In zwei Teams sind wir den &#8220;Neuen Weg&#8221; sowie den &#8220;Alten Weg&#8221; geklettert. Der Geiselstein hat es uns nicht ganz leicht gemacht.<br />
</strong></p>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Am Samstag sind wir sehr früh aufgestanden um einen frühen Bus zu erwischen, der uns in das Naturschutzgebiet in den Ammergauer Alpen fährt. Nachdem wir das Auto geparkt hatten, hatten wir schon den ersten Bus verpasst und mussten auf den nächsten warten. Leider fahren die Busse nur stündlich, sodass wir schon eine kleine Verspätung hatten.</p>
<p><strong>Zustieg</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Tommy-auf-dem-Neuen-Weg-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Tommy auf dem &quot;Neuen Weg&quot; - Geiselstein"><img class="size-thumbnail wp-image-2716 alignleft" title="Tommy auf dem &quot;Neuen Weg&quot; - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Tommy-auf-dem-Neuen-Weg-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach der Busfahrt haben wir ihn dann das erste mal gesehen, den Geiselstein mit seinen 1884 Metern. Die steile Nordwand mit einer Wandhöhe von 400 Metern haben wir uns vorgenommen. Also die Rucksäcke aufgesetzt und über die Kuhweide nach rechts auf den Zustiegsweg. Der Aufstieg lief dann auch nicht so wie geplant. Als wir unterhalb der Nordwand waren, haben wir den kleinen, ca. 20-30 cm breiten Weg verpasst und sind weiter Richtung Ostwand gelaufen. Dort angekommen haben wir dann Becheid bekommen, wo ungefähr der Zustieg zur Nordwand zu finden ist.</p>
<p><strong>Die ersten Seillängen</strong></p>
<p>Jetzt standen wir endlich am Fuss der Wand. Nach einer kurzen Verschnaufpause wollten wir jetzt endlich in die Tour einsteigen. Jede Seilschaft hat also Gurte angelegt und einen Rucksack für den Nachsteiger gepackt. Dann stellte sich nur noch die Frage, wo genau sich der Einstieg befindet. Nach ein bisschen rätseln und anklettern haben wir ihn dann gefunden.</p>
<p><strong>Wo gehts weiter?</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Patrick-schaut-wo´s-langgeht-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Patrick schaut wo´s langgeht - Geiselstein"><img class="size-thumbnail wp-image-2715 alignright" title="Patrick schaut wo´s langgeht - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Patrick-schaut-wo´s-langgeht-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Frage, wo es weitergeht haben wir uns öfters gestellt. Aber nach der zweiten Seillänge haben wir wirklich lange gebraucht, bis wir entdeckt haben, wo die Querung nach links losgeht. Ab da ging das Abenteuer dann so richtig los. Zunächst musste man ca. 6 Meter vom letzten Haken queren. Es war vielleicht nur eine 4-er Querung oder so, aber schon ziemlich ausgesetzt. Auf der anderen Seite angekommen musste ich eine ziemlich bröckelige Tour weiterklettern. Sie war ziemlich einfach, hatte aber ich glaube nur noch einen weiteren Haken auf 25 Meter Länge. Ab hier ging es dann noch 2-3 Seillängen in dieser Art weiter. Lange Vorstiege fast ganz ohne Zwischensicherung. Selbst legen konnte man auch nur selten etwas. Keine Sanduhren, keine geeigneten Spalten für Friends oder Keile und dazu das bröckelige Gestein. Das grösste Problem dabei war, dass wir die Tour noch nicht kannten und somit die Standplätze suchen mussten. Wenn keine Zwischensicherungen dich dort hinführen ist das zum Teil gar nicht so einfach.</p>
<p><strong>Ab 5 mehr Sicherungen</strong></p>
<p>Nach diesen einfachen fast ungesicherten Längen ging es dann etwas schwerer weiter, dafür gab es aber auch endlich mal wieder ein paar Bohrhaken, in die man Zwischensicherungen hängen konnte. Ab und zu konnte man zusätzlich auch Bandschlingen um Felsköpfe, oder einen Keil legen. Da hat man sich trotz der etwas höheren Schwierigkeit viel sicherer gefühlt.</p>
<p><strong>Es wird eng</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Chris-schon-ganz-schön-hoch-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Chris schon ganz schön hoch - Geiselstein"><img class="size-thumbnail wp-image-2713 alignleft" title="Chris schon ganz schön hoch - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Chris-schon-ganz-schön-hoch-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Durch die vertrödelte Zeit beim Bus, dem Zustieg und dem Routen suchen, wurde jetzt langsam die Zeit knapp. Deswegen beschlossen wir noch mehr Gas zu geben. Das Stand bauen, Ausrüstung übergeben und der Rucksacktausch lief irgendwann wie am Schnürchen und wir kamen schnell voran. Aber dann passierte es doch. Ich habe gerade zwei Leute nachgesichert, die für den vierten das Seil mit hochgebracht haben, da verklemmte sich das Seil für den vierten Mann mitten in der Route. In dem Kamin steckte ein Felsbrocken, der einen kleine Spalte am Rand hatte und genau da hatte sich das Seil reingezogen. Also habe ich mich wieder abgelassen und das Seil befreit. Der Nachsteiger war unten schon ganz ungeduldig, weil das Seil nicht eingezogen wurde und wir uns nicht mehr mündlich verständigen konnten. Zum Glück hatten wir Handyempfang und konnten uns damit verständigen.</p>
<p><strong>Die Dämmerung setzt ein</strong></p>
<p>Nach der 13. Seillänge begann es zu dämmern. Vor uns lag noch eine 5, zwei 4-er und eine 1. Nachdem wir die 5 auch noch geklettert waren, haben wir den Einstieg in die 4-er Routen nicht hundert prozentig bestimmen können. Es war schon dunkel geworden. Was tun? Ein bisschen machte sich die Panik breit. Was machen wir jetzt nur?</p>
<p>Folgende Möglichkeiten haben wir uns überlegt<a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Muriel-auf-der-Brücke-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Muriel auf der &quot;Brücke&quot; - Geiselstein"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2714" title="Muriel auf der &quot;Brücke&quot; - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Muriel-auf-der-Brücke-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<ol>
<li>Wir klettern mit Stirnlampen weiter</li>
<li>Wir seilen uns über die Route ab</li>
<li>Wir übernachten auf dem Berg</li>
<li>Wir rufen die Bergwacht</li>
</ol>
<p>Nach einigem hin und her haben wir uns für das Übernachten entschieden. <span style="color: #ff0000;"> </span>Weiterklettern war uns ein bisschen zu gefährlich, da man von unten nicht genau gesehen hat, wo es weitergeht. Abseilen ging nicht, weil die Gefahr, dass das Seil hängen bleibt relativ hoch war. Ausserdem hätte man auch leicht Steinschlag beim Abziehen verursachen können. Die Stände beim Abseilen immer zu erwischen, wäre auch nicht ohne weiteres gegangen. Die Bergwacht wäre sicher ein teurer Spass geworden. Die hatten wir relativ schnell wieder aus dem Kopf. Da das Wetter stabil vorrausgesagt war, entschieden wir uns also fürs übernachten.</p>
<p><strong>Die Nacht</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Unser-Schlafplatz-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Unser Schlafplatz - Geiselstein"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2729" title="Unser Schlafplatz - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Unser-Schlafplatz-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Selten haben wir so unbequem und kurz geschlafen wie in dieser Nacht. Wir hatten keine Schlafsäcke, keine Biwaksäcke, keine Isomatten, oder sonst irgendetwas, dass einem die Nacht ein wenig gemütlicher gemacht hätte. Ausserdem war das klitzekleine Plateau nicht einmal 4 qm gross. Zu viert war das ziemlich kuschelig.</p>
<p>Zum Glück hatte ich wenigstens eine Rettungsdecke dabei, unter der wir es uns so gemütlich wie möglich gemacht hatten. Ohne die wäre es noch viel kälter geworden.</p>
<p>Als die Sonne endlich wieder aufging machten wir uns dann auch schon wieder auf unser kleines Lager abzubauen.</p>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Stand-Geiselstein.jpg" rel="lightbox[2672]" title="Stand - Geiselstein"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2730" title="Stand - Geiselstein" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/07/Stand-Geiselstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am Sonntag ging es dann relativ schnell. Nachdem wir unseren Schlafplatz abgebaut haben und uns zum Einstieg der letzten Seillängen abgeseilt haben, mussten wir nur noch 2 bzw. 3 Seillängen klettern. Patrick war der einzige, der sich nach der kurzen Nacht den Vorstieg der  6 zugetraut hatte. Man hätte anstatt der geradlinigen 6 auch 2 4-er Routen klettern können. Da die 6 aber besser abgesichert war, ist er dort eingestiegen. Das war eine der schönsten Seillängen der gesamten Tour.</p>
<p>Oben war dann nur noch eine 2 oder 3 zu bewältigen und wir befanden uns endlich auf dem Gipfel. Der Ausblick hat dann einiges wieder gut gemacht. Wir hatten relativ gute Sicht und waren am höchsten Punkt der Umgebung. Super.</p>
<p>Runter sind wir dann über den Normalweg. Der hat es auch ganz schön in sich. Gut, dass man über die ersten ungefähr 150 Meter abseilen kann.</p>
<p>Als wir im Tal angekommen waren, waren wir alle fix und fertig, aber golücklich, dass nichts passiert ist und es allen gut ging.</p>
<p><strong>Fakten</strong></p>
<ul>
<li>Alter Weg 5-<strong> </strong></li>
<li>Neuer Weg 6-<strong><br />
</strong></li>
<li>17 Seillängen</li>
<li>Wandhöhe 400 Meter</li>
<li>Höhe 1884 Meter ü. NN</li>
<li>Absicherung klassisch (ab dem 5. Grad gut)</li>
<li>Helm auf keinen Fall vergessen. Die leichten Längen haben viel losses Gestein.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wir haben aus diesem Abenteuer gelernt, dass man nie wieder ohne Biwaksack in eine alpine Tour einsteigen wird. Ausserdem muss man die Tour noch akribischer planen, als wir es ohnehin schon getan haben.</p>
<p>Die Nordwand des Geiselsteins ist eine super Tour, die man jedem empfehlen kann. Vorraussetzungen sind Kletterkönnen im 6ten Grad, eine gute Ausdauer und gute Nerven wegen der zum Teil sehr weiten Hakenabstände.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Orpierre &#8211; Klettern in der Provence</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Orpierre &#8211; Klettern in der Provence" title="Orpierre &#8211; Klettern in der Provence" style="float:right;" />Das kleine Dorf Orpierre in der Nähe von Sisteron hat alles zu bieten, was sich das Klettererherz wünscht. Jede Menge Routen, kurze oder auch etwas längere Zustiege, günstige Übernachtungsmöglichkeiten (vor allem für kleinere Gruppen), Ruhe, idylische Landschaften, &#8230; Anreise Über die Schweiz fährt man vorbei an Lausanne und Genf. Nachdem man die französische Grenze passiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Orpierre &#8211; Klettern in der Provence" title="Orpierre &#8211; Klettern in der Provence" style="float:right;" /><div id="attachment_2519" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Pfeiler.jpg" rel="lightbox[802]" title="Orpierre Pfeiler"><img class="size-thumbnail wp-image-2519" title="Orpierre Pfeiler" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Pfeiler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Klicken zum Vergrössern</p></div>
<p><strong>Das kleine Dorf Orpierre in der Nähe von Sisteron hat alles zu bieten, was sich das Klettererherz wünscht. Jede Menge Routen, kurze oder auch etwas längere Zustiege, günstige Übernachtungsmöglichkeiten (vor allem für kleinere Gruppen), Ruhe, idylische Landschaften, &#8230;</strong></p>
<p><strong>Anreise</strong></p>
<p>Über die Schweiz fährt man vorbei an Lausanne und Genf. Nachdem man die französische Grenze passiert hat geht es weiter vorbei an Annecy, Chambèry und Grenoble. In einem kleinen Örtchen namens Eyguians geht es dann ab Richtung Orpierre. Dort angekommen wirkt sofort der Charme des kleinen Dörfchens auf dich ein. Alte kleine Häusschen und kleine Gassen. Der Duft nach Kräutern und das Geklimper von Kletterausrüstung.</p>
<p><a title="Orpierre - Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=orpierre+frankreich&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Orpierre,+Hautes-Alpes,+Provence-Alpes-C%C3%B4te+d%27Azur,+Frankreich&amp;gl=de&amp;ei=bVgfTJmIL5DCcaC94a0N&amp;ved=0CBkQ8gEwAA&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank">Link auf Google Maps</a></p>
<div id="attachment_2505" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Gassen-Orpierre.jpg" rel="lightbox[802]" title="Gassen Orpierre"><img class="size-thumbnail wp-image-2505" title="Gassen Orpierre" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Gassen-Orpierre-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Klicken zum Vergrössern</p></div>
<p><strong>Übernachtung</strong></p>
<p>Neben einem Campingplatz gibt es einige sogenannte Gites, die ihre Ferienwohnungen zu günstigen Preisen anbieten. Als Selbstversorger bekommt man die Übernachtungen in den Gites schon unter 10€. Wenn man als Gruppe anreist, kann man eine ganze Gite auch alleine mieten. Unsere von <a title="Orpierre - Gites les Drailles " href="http://www.orpierre.info/" target="_blank">Gites les Drailles</a> hatten wir zu sechst gemietet. In der vorhandenen  Küche konnte man sich die Mahlzeiten problemlos selbst zubereiten. Die Zutaten haben wir uns in der umliegenden Region auf den Märkten und in den Supermärkten besorgt. Frische Kräuter gab es zu Genüge am Wegesrand beim Abstieg zu pflücken.</p>
<p><strong>Gebiete</strong></p>
<p>Die Gebiete sind alle zu Fuss vom Ort aus zu erreichen. Die Zustiegszeit bewegt sich zwischen 10 und 45 Minuten. Wer nicht so lange zusteigen will, kann auch mit dem Auto näher an die Felsen heranfahren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2510" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><strong><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Abseilen.jpg" rel="lightbox[802]" title="Orpierre - Abseilen"><img class="size-thumbnail wp-image-2510" title="Orpierre - Abseilen" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Abseilen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Klicken zum Vergrössern</p></div>
<p><strong>Chateau</strong> ist das nächste Klettergebiet. Zu Fuss ist man in ca. 10 Minuten an der Wand. Dort erwarten dich Routen in den Schwierigkeiten 4a bis 8b+. Am linken Rand des Chateau´s sind öfters Kletterkurse, die die leichtesten Routen zum Teil komplett belegen. Neben den Routen im französischen vierten Grad gibt es auch jede Menge 5-er und 6-er Routen in geneigtem bis senkrechten Gelände.</p>
<p>Die beiden mittleren Wandteile sind eher überhängend. Es gibt ein paar wenige Routen im unteren 6-ten Grad. Meist spielt es sich aber zwischen 6c und 7c ab. Ein paar schwierigere Routen bis 8c gibt es auch noch.</p>
<p>Im Rechten Wandteil wird es dann wieder einfacher. In der senkrechten Kletterei gibt es Touren zwischen 4a und 6a+.</p>
<p><strong>Quiquillon </strong>ist das Gebiet, dass man aus dem Dorf schon gut an dem 150 Meter hohen Pfeiler erkennen kann. Hier gibt es viele Mehrseillängentouren mit bis zu 8 Seillängen. Es gibt einige leichtere, bei denen die Längen im 5-ten französischen Grad liegen, aber auch ein paar schwierigere im 6-ten und 7-ten französischem Grad.</p>
<div id="attachment_2511" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Luft-unterm-Hintern.jpg" rel="lightbox[802]" title="Orpierre - Luft unterm Hintern"><img class="size-thumbnail wp-image-2511" title="Orpierre - Luft unterm Hintern" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-Luft-unterm-Hintern-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Klicken zum Vergrössern</p></div>
<p>Wir sind hier eine klassiche exponierte Tour gegangen (ich zum Glück nur im Nachstieg), die einiges zu bieten hatte. Die Schlüsselstelle war ein Zangensinter, ohne wirkliche Tritte, die ich mich eher hochgequält als -geklettert habe. Oben angekommen hatte man eine super Aussicht übers ganz Tal.</p>
<p><strong>4 heures </strong>hat seinen Namen daher, dass der Fels den Bauern früher die Uhrzeit angezeigt hat. Wenn der Schatten auf den Fels zeigt, war es ca. 4 Uhr mittags. Diese Wand ist gut für Anfänger geeignet. Es gibt sowohl steile Wände mit Leisten, Löchern und Rissen, aber auch flache Platten um Reibungskletterei zu trainieren. Ausserdem gibt es mehrere Mehrseillängen mit 2 bis 3 Längen, in denen Standplatzbau, Seiltechnik und Abseilen geübt werden kann.</p>
<p>Neben den vorgestellten Gebieten gibt es noch folgende weitere: <strong>Le Puy, Cascade, Belleric, Ascles, Adrech und Blaches</strong>. Diese Gebiete sind genauso sehens- und kletternswert, wie die drei vorgestellten.</p>
<p><strong>Absicherung</strong></p>
<div id="attachment_2515" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><strong><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-chilliges-Sichern.jpg" rel="lightbox[802]" title="Orpierre - chilliges Sichern"><img class="size-thumbnail wp-image-2515" title="Orpierre - chilliges Sichern" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2009/12/Orpierre-chilliges-Sichern-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Klicken zum Vergrössern</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Absicherung ist in allen Gebieten gut bis sehr gut mit Klebehaken gesichert. Gerade im unteren Wandteil sind die Sicherungen nah beieinander, damit ein Sturz zum Boden vermieden wird. Natürlich gibt es auch ein paar klassische Touren, wo die Absicherung zum Teil auch nicht modernisiert wurde. Dort findet man auch noch Normalhaken vor und die Hakenabstände fallen weiter aus.</p>
<p><strong>Ausrüstung</strong></p>
<ul>
<li>12-15 Expressen</li>
<li>Einfachseil von mindestens 70 Meter Länge</li>
<li>Helm (Steinschlag ist selten, kann aber gerade in den hohen Wänden vorkommen)</li>
</ul>
<p>Den Kletterführer kann man vor Ort im Kletterladen &#8220;Vertige Sport&#8221; besorgen. Der Laden ist am Morgen und am Nachmittag geöffnet. Meiner hat 20€ gekostet. Im Laden kann man sich die neu eingerichteten Routen direkt in den eigenen Führer abpausen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mein Urlaub in Orpierre ist schon eine ganze Weile her. Ich war dort im Herbst 2008. Da war es genau richtig von der Temperatur. Nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt. Die Reise lohnt sich auf jeden Fall. Noch heute schwärme ich von den Routen und der Schönheit von Orpierre. Das Gebiet ist so weitläufig, dass man auch nur selten auf überfüllte Felsen trifft.</p>
<p><a title="Bilder aus dem Kletterurlaub in Orpierre" href="http://www.alpinfieber.net/bilder-aus-dem-kletterurlaub-orpierre-2008-605/" target="_blank">Weitere Bilder aus dem Kletterurlaub in Orpierre</a><strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 17:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Fronleichnam und das damit verbundene lange Wochenende sind wir nach Arco an den Gardasee gefahren um einen kurzen Kletterurlaub im &#8220;südlichsten Teil Münchens&#8221; zu machen. Am Mittwoch sind wir am Nachmittag aus der verregneten Landeshauptstadt München geflüchtet. Kaum dass wir die Alpen überquert hatten, wurde das Wetter schlagartig besser. Am Gardasee waren auch am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Gardasee-2010.jpg" rel="lightbox[2388]" title="Gardasee 2010"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2423" title="Gardasee 2010" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Gardasee-2010-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Über Fronleichnam und das damit verbundene lange Wochenende sind wir nach Arco an den Gardasee gefahren um einen kurzen Kletterurlaub im &#8220;südlichsten Teil Münchens&#8221; zu machen. </strong></p>
<p>Am Mittwoch sind wir am Nachmittag aus der verregneten Landeshauptstadt München geflüchtet. Kaum dass wir die Alpen überquert hatten, wurde das Wetter schlagartig besser. Am Gardasee waren auch am späten Abend noch angenehme Temperaturen und T-Shirt und kurze Hose war wieder angesagt. Am nächsten Tag haben wir uns dann schon in die Klettergebiete augemacht.</p>
<p><strong>Muro dell&#8217;asino</strong></p>
<p>Der Zustieg zu Muro dell´asino erwies sich als nicht ganz einfach. Nachdem wir ziemlich am Anfang eine der rot-weißen Markierungen, die den Zustieg kennzeichnen, übersehen haben und falsch abgebogen sind, ging unsere unfreiwillige Zustiegsverlängerung los. Auf kleinsten Waldwegchen ging es entlang des Wandfusses ganz langsam bergauf. Patrick hat dann einen Querfeldein-Aufstieg getestet und uns empfohlen nicht zu folgen. Einige Zeit später trafen wir dann doch wieder aufeinander und kurze darauf waren wir angekommen.</p>
<p>Der erste Eindruck: &#8220;man ist hier viel los&#8221;. Naja, los geht&#8217;s. Das nassgeschwitzte T-Shirt aus und den Gurt anlegen. Schnell hatten wir für Romi einen italienischen Kletterpartner gefunden und sind in die Aufwärmrouten (5a) im mittleren bis rechten Wandteil eingestiegen. Anschließend ging es weiter nach rechts. Dort gibt es viele Einsteigerrouten ab 4a, die eher plattig waren. Rechts daneben eine wunderschöne 6a Piaz Kletterei in die wir eingestiegen sind. Auf der linken Seite gab es später auch ein paar schwerere Routen im 6ten und 7ten französischen Grad.</p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/P1020612.jpg" rel="lightbox[2388]" title="Plattenklettern in Torbole"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2424" title="Plattenklettern in Torbole" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/P1020612-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein schönes Klettergebiet, aber leider stark überlaufen.</p>
<p><strong>Plattenklettern über der Strasse</strong></p>
<p>Direkt über einem Tunnel kann man schon die Kletterer die Platten bei Torbole klettern sehen. Über eigentlich 5 Seillängen sind wir die teils sehr glatten Wände hinaufsteigen. Die fünfte Seillänge haben wir uns aber geschenkt und gleich mit der vierten verbunden. Der Seilzug ist dann nicht zu vernachlässigen. Die Kletterei an sich ist irgendwas zwischen unterem 5. und oberen 5. Grad, je nachdem wo man in die Route einsteigt. In der ersten Seillänge sind es noch 6 oder mehr unterschiedliche Touren. Nach oben hin werden es ein paar weniger. Oben angekommen hat man eine super Aussicht. Man befindet sich genau über dem See und schaut auf die Westseite hinüber.</p>
<p>Der Ausflug dorthin ist schon alleine wegen der Aussicht lohnend.</p>
<p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Nago.jpg" rel="lightbox[2388]" title="Nago"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2426" title="Nago" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Nago-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nago</strong></p>
<p>Am Nachmittag sind wir noch nach Nago gefahren um dort noch ein bisschen mehr zu machen. Da wir zuvor einige Zeit in der Sonne verbracht hatten, war die Puste aber schon ein bisschen raus. Dennoch ein schönes Gebiet, von dem wir nur die erste der vielen Sektionen gesehen haben. Selbst der erste Sektor war nicht allzu speckig.</p>
<p>Einige schöne Routen von leicht bis schwer für jeden etwas dabei.</p>
<p><strong>Sarcatal</strong></p>
<p><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Sarcatal.jpg" rel="lightbox[2388]" title="Sarcatal"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2432" title="Sarcatal" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/Sarcatal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hier waren wir in einem neu erschlossenen Gebiet (Tipp aus der Zeitschrift Klettern). Auch hier haben wir uns aufgrund der spärlichen Wegbeschreibung erst einmal verlaufen und sind ca. 20 Minuten umsonst bergauf gelaufen. Also wieder zurück und dann über einen noch recht unbefestigten Weg hinauf zu den Felsen. Dort warteten auf uns eher schwerere, technische und kleingriffige Touren, die noch kein bisschen speckig waren. Ganz im Gegenteil. Am Tag nachdem wir dort waren hatten alle Schmerzen in den Fingerkuppen, weil die Steine noch so spitz waren. Die Bewertung in diesem Gebiet war unserer Meinung nach ziemlich hart. In einer 6a musste man sich doch deutlich mehr abmühen, als in einer in anderen Gebieten.</p>
<p>Hier braucht man starke, schmerzunempfindliche Finger. Am Tag nach dem Sarcatal hatten wir alle Schmerzen in den Fingerkuppen. Es stehen aber auch ein paar leichtere Klettereien zur Verfügung.</p>
<p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/DWS-Arco.jpg" rel="lightbox[2388]" title="DWS Arco"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2433" title="DWS Arco" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/06/DWS-Arco-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>DWS</strong></p>
<p>Den letzten Tag haben wir dann noch genutzt um bei den Platten von Torbole Deep Water Solo zu machen. Die Route war ziemlich leicht, aber wir hatten trotzdem Riesenspass einmal ohne Seil zu klettern und danach ins Meer &#8211; ach ne, ist ja nur ein See &#8211; zu stürzen. Der Boulderquergang am unteren Ende der Wand war da schon anspruchsvoller. Ungefähr mittig gab es auch ein paar Routen ab 6c aufwärts. Die kommen evtl. beim nächsten mal dran.</p>
<p><strong>Einkaufen</strong></p>
<p>Natürlich waren wir auch in den Klettershops in Arco. Dort ist die Ausrüstung wesentlich günstiger. Wer ein Seil braucht, oder andere teurere Ausrüstung, für den lohnt sich das Warten auf den Arco Urlaub. Ich habe mir zwei Drahtschnapper Exen mit langer Schlinge für zusammen 15€, Patrick hat sich drei Friends (wir waren ihm nicht genug) für 90€ gekauft.</p>
<p><strong>Essen</strong></p>
<p>Die Pizza und das Eis waren wie erwartet super. Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir so günstig über die Runden kommt. Das teuerste an unserem Urlaub war die Fahrt.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein super Kurzurlaub. Da wir recht viel unternommen haben, kam er uns auch länger vor, als er eigentlich war. Bald geht´s wieder Richtung Süden.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>Ross- und Buchstein am Tegernsee</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 19:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Forjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6473-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Ross- und Buchstein am Tegernsee" title="Ross- und Buchstein am Tegernsee" style="float:right;" />Am Pfingstmontag haben wir uns früh morgens zum Ross- und Buchstein am Tegernsee aufgemacht. Auf dem Programm standen eine Mehrseillänge und Sportkletterrouten. Anfahrt Zunächst sind wir bis Tegernsee gefahren. Dort dann weiter Richtung Kreuth und dort weiter zum Achsenpaß. Geparkt haben wir kurz hinter dem Gasthaus Bayerwald direkt neben der Strasse. Zustieg Vom Parkplatz geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6473-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail wp-post-image" alt="Ross- und Buchstein am Tegernsee" title="Ross- und Buchstein am Tegernsee" style="float:right;" /><p><strong><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6473.jpg" rel="lightbox[2281]" title="Ross- und Buchstein 2010"><img class="alignleft size-medium wp-image-2286" title="Ross- und Buchstein 2010" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6473-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Am Pfingstmontag haben wir uns früh morgens zum Ross- und Buchstein am Tegernsee aufgemacht. Auf dem Programm standen eine Mehrseillänge und Sportkletterrouten. </strong></p>
<p><strong>Anfahrt</strong></p>
<p>Zunächst sind wir bis Tegernsee gefahren. Dort dann weiter Richtung Kreuth und dort weiter zum Achsenpaß. Geparkt haben wir kurz hinter dem Gasthaus Bayerwald direkt neben der Strasse.</p>
<p><strong>Zustieg</strong></p>
<p>Vom Parkplatz geht es durch steiles Gelände den kurvigen Waldweg an der Sonnenbergalm-Niederleger vorbei, zum Hochleger auf den Kamm gegenüber der Südwände. Dem Weg folgt man in nordwestlicher Richtung bis zum Kreuz auf einem Felsblock (Boulderfels). Etwas oberhalb gehen rechts Wege zur Nadel sowie an den Rossstein und Buchstein-Südwand.<br />
<strong>Gehzeit ca. 1,5 Stunden</strong> bis zu den ersten Wänden. Im Führer ist die Rede von 1 bis 1,25 Stunden. Da muss man aber schon sehr fit und motiviert sein.</p>
<p><strong>Absicherung</strong></p>
<p>Die Absicherung hätte ich nach den Angaben auf dem Führer nicht so gut erwartet. An den Schlüsselstellen gab es immer einen Bohrhaken und auch sonst liessen sich leicht Schlingen, oder Keile legen.</p>
<p><strong>Empfehlung</strong></p>
<p>Sehr lohnend ist das &#8220;Südwand Schmankerl&#8221;. Eine Super Mehrseillängentour über 4-5 Seillängen. In der Tour war zwar ziemlich viel Verkehr, aber nach kurzer Wartezeit am ersten Stand ging es dann doch relativ gut weiter. Sehr lohnende Kletterei im 5. und 6. Grad über 150 Meter. Die fünfte Seillänge kann man sich als separate Länge aber sparen und direkt weiter zum Ring kurz unterhalb des Ausstiegs gehen.</p>
<p>Vom eingebohrten Ring ca. 2 Meter unterhalb des Ausstiegs sollte man seine Schuhe dann aber nicht nach oben werfen. <em>Ich dachte ich schmeisse die Schuhe da mal &#8220;auf das Plateau&#8221;.</em> Überraschung! Das Plateau war nur ein Grat. Einer der Schuhe lag daraufhin ca. 50 Meter tiefer im Tal. Damit aber nicht genug. Wir kamen auf die Gute Idee, über den Ring von dem aus ich die Schuhe geworfen habe, auf der Seite der Route, das Seil über den Grat zu legen und daran abzuseilen. <em>Merke: Bei so einer künstlich erzeugten Reibung hat man überhaupt keine Chance das Seil danach abzuziehen.</em> Also wieder rauf über einen sehr leichten Klettersteig und das Seil holen. Danach sind wir erst einmalauf  ein Radler in der Tegernseer Hütte, die zwischen den Gipfeln des Buch- und Rosssteins liegt. Von den Gipfeln und der Hütte hatten wir eine super Aussicht in die Alpen.</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6471.jpg" rel="lightbox[2281]" title="Aussicht vom Gipfelkreuz"><img class="size-medium wp-image-2287" title="Aussicht vom Gipfelkreuz" src="http://www.alpinfieber.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP6471-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht vom Gipfelkreuz (Klicken zum Vergrössern)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Abschluss</strong></p>
<p>Zum Abschluss sind wir dann noch auf die Nadel geklettert um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Leider war die Sonne dann aber hinter dem Berg untergegangen und es pfiff ein starker Wind. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis. Anschliessend haben wir unserer sieben Sachen gepackt und uns mit Stirnlampen bewaffnet auf den Weg nach unten augemacht.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Schee war´s. Ein Ausflug lohnt sich schon allein für die Tolle Aussicht in die Alpen. Heute habe ich Muskelkater vom Zu- und Abstieg.</p>
<p>Es folgen noch einige weitere Bilder, sobald ich sie habe.<strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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