Free Solo Mission

| 24. März 2010 | 3 Kommentare

Im dritten Teil von Klettern am Limit, der Dokumentation über das Leben der Topkletterer, zeigt der junge Kletterer Alex Honnold wozu man in der Lage ist, wenn man seinen Kopf abschalten kann.

Im dritten Teil von Klettern am Limits sieht man Alex Honnold, wie er schwere Routen im Alleingang begeht. Bevor er sich an den Half Dome im Yosemite Valley macht, bezwingt er die 370 Meter hohe Route Moonlight Buttress (5.12+) in Utah ganz ohne Absicherung. Dazu braucht man Nerven aus Stahl. Die 9 Seillängen hat er nach 1,5 Stunden hinter sich gebracht. Wahnsinn. Die Schlüsselstelle dieser Route liegt auf 230 Meter. Da wirds dem Normalkletterer schon schwindelig. ;)

Aber Alex steigert sich noch weiter und klettert die 600 Meter hohe Wand des Half Dome im Yosemite Valley. Auch diesmal ohne Seil. Der sonst so abgebrühte Kletterer bekommt auf 550 Meter Höhe dann einen kleinen Nervenzusammenbruch. Er gerät in Panik. Erst nach ein paar Minuten kann er sich wieder fangen und schliesslich weiterklettern. Unglaublich, er hat es tatsächlich geschafft.

Eines seiner Zitate aus der Doku:

“erst die 100 prozentige Gewissheit nicht zu fallen, verhindert dass man stürzt”

So einfach ist das also. Die Doku bekommt man, wie auch die ersten Teile bei den Dokujunkies.

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Kategorie: Klettern

Kommentare (3)

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  1. Tweets that mention Free Solo Mission | KletterFieber -- Topsy.com | 25. März 2010
  1. sehr geil die Serie. Der erste Teil war ja auf Banff zu sehen. Als sich Chris Sharma Clark Mountain widmete. Zwar ein Zusammenschnitt von diversen BigUp Production Filmen aber trotzdem gut.
    Alles in allem sehe ich FreeSolo aber mit zwei geteilter Meinung. Irgendwie schön blöd auf der anderen ist es eben ein ausloten seiner psychischen Grenze. Ich würds nicht machen ;)

  2. Chris sagt:

    Hi Marcus.

    Da gebe ich dir Recht. Ich würde das auch nciht machen. Aber faszinierend finde ich es schon. Ich wäre wahrscheinlich irgdendwann erstarrt und dann geht´s weder vorwärts noch rückwärts. Und Abbrechen ohne Seil ist halt auch kein leichtes Unterfangen. Aber wie schon gesagt würde ich es sowieso nicht machen, sodass sich die Fragen nie stellen wird.

    Grüsse Chris

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