Teufelswand – Tod von Karl Unterkircher am Nanga Parbat
Im Juli 2008 ist Karl Unterkircher tödlich verunglückt, beim Versuch den 8125m hohen Nanga Parbat über die Rakihot-Wand zu besteigen. Im Buch die Teufelswand schildern seine beiden Kameraden die Wahrheit über den tragischen Vorfall.
Die 3 Bergsteiger Karl Unterkircher, Simon Kehrer und Walter Nones starteten am 14. Juli 2008 gegen 23:30h Ihren Versuch den Nanga Parabt über eine neue Route im freien Alpinstil zu bezwingen. Nachdem sie nach 16 Stunden die ersten Hauptschwierigkeiten überwunden hatten, ist Karl Unterkirchner auf 6300 m Höhe in eine 15 m tiege Gletscherspalte gestürzt. Die beiden Begleiter versuchten ihn zu bergen und knüpften aus Schlingen und Repshnüren einen Strick. Eine Bergung war ihnen nicht möglich. So blieb ihnen nichts anderes übrig als ihn zurückzulassen und die Ausrüstung mitzunehmen. Andernfalls wäre es das Todesurteil für alle drei gewesen.
Auf seiner Homepage kann man noch den Nachruf seiner Frau lesen.
Karl lebte ein etwas anderes Leben, auch deshalb habe ich ihn geliebt, genau wie seinen Mut die eigenen Träume zu leben, seine Willensstärke und die Ruhe die er ausstrahlte.
Mit seinen 38 Jahren hat Karl ein aussergewöhnlich bewegtes und intensives Leben gelebt, ich bin dankbar dafür dass ich mit ihm fast zwölf Jahre Glück und Leid teilen durfte.
Am 4. März präsentieren die beiden Begleiter Simon Kehrer und Walter Nones das Buch Teufelswand im Literaturhaus mit Filmausschnitten. Um 20 Uhr geht es los.
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Kategorie: News











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